Berichte, Bilder und Videos unserer Jagden und anderer Veranstaltungen unter Teilnahme unserer Mitglieder

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Das Jahr 2016

Herbstjagd unter herausfordernden Bedingungen in Oberzissen

Am Sonnabend, den 10. September 2016, war es wieder so weit: 39 Jagdreiter/innen aus Nah und Fern trafen sich bei hochsommerlichen Temperaturen zunächst ab 13:00Uhr in der Oberzissener Schützenhalle, um bei einem ausgiebigen „Eifler-Buffet“ die Grundlagen für die Jagd zu legen. Pünktlich um 15:00Uhr waren dann alle Jagdreiter und Jagdinteressierte auf dem Abreiteplatz, einer großen Wiese am Sportplatz in Oberzissen, versammelt, um gemeinsam die fordernde Strecke anzugehen. Schon im Vorfeld wurde durch die Jagdherrschaft fürsorglich Marscherleichterung (Reiten ohne Jackett/Anzugjacke) für die gesamte Reiterschar „befohlen“, da das Thermometer in der Sonne schon deutlich über 30°C anzeigte. Zuschauer und Reiter empfingen sodann die Jagd-Equipage der Sauerland-Meute aus Radevormwalde mit deren 24 Foxhounds  - diesmal sogar verstärkt durch Reiter und Hunde der befreundeten Taunus-Meute.

Die Führung der gesamten Equipage lag in den Händen von Dr. Diane Kleinschmidt von der Sauerland-Meute. Dieses wunderschöne Spektakel wurde würdevoll von den Jagdbläsern des Niederzissener Hegerings umrahmt.

Nach einer kurzen Ansprache der Jagdherrschaft, die in diesem Jahr Ludwig und Martina Bregenzer aus Dedenbach innehatten, ging es in drei jagdreiterlichen Feldern auf die Jagdstrecke – rund ums schöne Rodder Maar. Hinter der Jagdequipage wurde das Springerfeld geführt von Thomas Lühring in Begleitung der Pikörin Sandra Bell. Das zweite Feld lag in der Verantwortung von Katja Lenz, Petra Leclerc und Kerstin – einer Gastreiterin aus Siegburg. Das dritte Feld war unter der Führung von Petra Schütz mit der Pikörin Jessica Lange.

Das gesamte Feld wurde auf „die Fährte gebracht“ durch die „Schleppenlegerin“ - diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahm in diesem Jahr Susanne Rozek aus Oberzissen.

Sie ritt allen voran und legten die Spur für die Jagdhunde, die ihr über insgesamt 15km Strecke immer „dicht auf den Fersen“ waren. Geritten wurden insgesamt neun Schleppen (angelegte, teiljagdliche Abschnitte) die mit hohem reiterlichen Geschick zu bewältigen und mit einer Vielzahl von teilweise anspruchsvollen Hindernissen im Wald und auf der Wiese gespickt waren und überwunden werden mussten. Insgesamt konnten Reiter und Pferd ihr Können an 30 Hindernissen - über die gesamte Jagdstrecke verteilt - messen.

Die Zuschauer wurden  in Kolonnenfahrt durch Heinz Daum – 1. Vorsitzender des Jagd-Reiter-Clubs Eifel e.V. – an die besten Plätze geführt und erhielten so einen sehr guten Eindruck über den jagdreiterlichen Verlauf. Hunden und Pferden wurde bei diesen Temperaturen am meisten abverlangt – dennoch wurde alles mit Bravour gemeistert, da die Streckenführung extra in bewaldete Abschnitte gelegt wurde und ausreichend Erholungspausen eingeplant waren sowie Wasser nach jeder Schleppe für die Tiere bereit stand.

Nachdem der letzte Sprung (Halali-Sprung) genommen war, beglückwünschten sich alle Jagdreiter/-innen gegenseitig zu Pferde und dankten für die gute Schleppjagd. Dann ging es noch retour auf den Abreiteplatz an der Schützenhalle, wo den Hunden für die erfolgreiche Schleppjagd unter anspruchsvollen Bedingungen mit dem Curée – bestehend aus frischem Rinderpansen – gedankt wurde. Anschließend empfingen alle Jagdreiter-/innen den persönlichen Dank der Jagdherrschaft von Ludwig und Martina Bregenzer und erhielten den Bruch (einen gebunden Eichenzweig) als Zeichen dafür überreicht, dass die Jagd bis zum Ende erfolgreich mitgeritten wurde.

Begleitet wurde dieser Abschluss wiederum mit wundervollen Jagdklängen der Jagdbläser vom Hegering Niederzissen. Anschließend wurden dann die Pferde und Hunde, die durchweg sehr gute Leistungen unter anspruchsvollen Bedingungen gezeigt hatten, versorgt und danach trafen sich Jagdreiter/-innen, Zuschauer und Gäste zum „Schüsseltreiben“ (dem Ausklang der Jagd) in der Oberzissener Schützenhalle, wo die ein oder andere Jagdreiterszene nochmals in entspannter Atmosphäre in Bildern und mittels Videomitschnitten ausgewertet wurde. Vier Jagdreitern aus Anhausen, Aachen und Siegburg konnte zur Anerkennung der ersten erfolgreich absolvierten Jagd die Nadel des Jagd-Reiter-Clubs Eifel e.V. verliehen werden. Insgesamt ein toller und gelungener Tag für alle Pferdesport-Begeisterten.

Der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. dankt besonders allen Helfern, dem DRK, den Ortsgemeinden Oberzissen und Oberdürenbach sowie den Besitzern von Wald und Feld, die genutzt werden durften.

 

Traditionelle Frühjahrsjagd des Jagd-Reiter-Clubs Eifel e.V.

Am Samstag, den 30. April 2016, war es wieder so weit: Der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. lockte anlässlich seiner traditionellen Frühjahrsschleppjagd wieder eine Vielzahl an Jagdreiterinnen und Jagdreitern sowie jagdreiterlich Interessierte ins Brohltal nach Oberzissen.

Hauptveranstaltung war die Frühjahrsjagd am Samstag, der 30. April 2016. Insgesamt 62 Jagdreiter/innen aus Nah und Fern trafen sich zunächst ab 13:00Uhr in der Oberzissener Schützenhalle um bei einem ausgiebigen „Eifler-Brunch“ die Grundlagen für die Jagd zu legen. Pünktlich um 15:00Uhr waren dann alle auf dem Abreiteplatz, einer großen Wiese am Sportplatz in Oberzissen, versammelt, um gemeinsam die fordernde Strecke anzugehen. Traditionell jagdreiterlich angemessen gekleidet, empfing die gesamte Reiterschar zunächst die Jagd-Equipage der Vogelsberg-Meute aus Brachttal-Spielberg in Hessen und ließ deren quirlige Beagles - unter Führung des Huntsman und des Präsidenten - in ihre Mitte einziehen. Dieses wunderschöne Spektakel wurde würdevoll durch die Jagdhornbläser des Hegering Niederzissen musikalisch eingerahmt. Nach einer kurzen Ansprache der diesjährigen Jagdherrn Achim Leclerc und Heinz Daum ging es in drei gut organisierten jagdreiterlichen Feldern auf die Jagdstrecke in die Wälder rund ums schöne Galenberg. Das Springerfeld wurde dabei geführt vom Master Thomas Lühring in Begleitung der Pikörin Vanessa Bregenz und dem Pikör Heinz Krämer. Das zweite Feld lag in der Verantwortung von Petra Leclerc, unterstützt von den Pikören Sandra Kraut-Bell und Viktoria Reinert. Das dritte Feld - zumeist der jagdreiterliche Nachwuchs - war unter Führung von Petra Schütz mit den Pikören Eva Schütz, Chiara Bell und Anette Lühring.

Das gesamte Feld wurde angeführt durch die „Schleppenleger“. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahm in diesem Jahr Susanne Rozek sowie Katja Lenz. Sie ritten allen voran und legten die Spur für die Jagdhunde, die ihnen über insgesamt 15km Strecke immer „dicht auf den Fersen“ waren. Geritten wurden neun Schleppen (angelegte, teiljagdliche Abschnitte) die mit hohem reiterlichen Geschick zu bewältigen waren und mit einer Vielzahl von teilweise anspruchsvollen Hindernissen im Wald und auf der Wiese gespickt waren und überwunden werden mussten. Insgesamt konnten Reiter und Pferd ihr Können an 21 Hindernissen - über die gesamte Jagdstrecke verteilt - messen.

Für den Hindernisbau dieser Frühjahrsjagd waren Bruno Reinert, Michael Nolden, Heinz Daum, Achim Leclerc und Thomas Lühring vom Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. zuständig. Das schmücken der Hindernisse und Kontrolle der Sprunggassen wurden von Sandra Kraut-Bell, Petra Leclerc, Anette Lühring, Marion Reinert und Martina Adams vom Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. übernommen. Die jugendlichen Chiara und Till Bell, Carolin Degen und Anna-Lena Loosen halfen tatkräftig mit. Alle Beteiligten waren sich nach dem Jagdende einig, dass die Jagdausrichtung dem unterschiedlichen Können von Pferd und Reiter gerecht wurde und eine Vielzahl von Möglichkeiten zu bieten hatte.

Nachdem der letzte Sprung (Halali-Sprung) genommen war, beglückwünschten sich alle Jagdreiter/-innen gegenseitig zu Pferde und dankten für die gute Schleppjagd. Dann ging es noch retour auf den Abreiteplatz zur Schützenhalle nach Oberzissen, wo den Hunden für die erfolgreiche Schleppjagd mit dem Curée – bestehend aus frischem Rinderpansen – gedankt wurde. Anschließend empfingen alle Jagdreiter-/innen den persönlichen Dank der Jagdherrn Achim Leclerc und Heinz Daum erhielten den traditionellen Bruch  als Zeichen dafür überreicht, dass die Jagd bis zum Ende erfolgreich mitgeritten wurde. Begleitet wurde dieser Abschluss wiederum mit wundervollen Jagdklängen der Jagdbläsergruppe „Hegering Niederzissen“ aus dem Brohltal – die auch während der gesamten Jagd die jagdreiterliche Gesellschaft mit ihrem Können unterhielten.

Nachdem die Pferde versorgt waren, die durchweg gute Leistungen in dem teilweise sehr anspruchsvollen Gelände gezeigt hatten, trafen sich Jagdreiter/-innen, Zuschauer und Gäste zum „Schüsseltreiben“ (dem Ausklang der Jagd) in der Oberzissener Schützenhalle, wo die ein oder andere Jagdreiterszene nochmals in entspannter Atmosphäre ausgewertet wurde.

Als besondere Überraschung für alle Gäste, in der bis auf den letzten Platz prall gefüllten Oberzissener Schützenhalle, trat eine Dudelsackband aus dem Rhein-Mosel Kreis auf. Die Musiker der „RhineCircle Pipes and Drums“ sorgten in traditionellem schottischen Outfit für eine tolle Stimmung und waren ein echter Höhepunkt zum Ausklang des Jagdtages.

Der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. dankt besonders allen Helfern, dem DRK, der Oberzissener Feuerwehr, den Ortsgemeinden Oberzissen und Galenberg sowie den Besitzern von Wald und Feld, die genutzt werden durften.

Horrido !

Das Jahr 2015

Rekordbeteiligung bei der traditionellen Frühjahrsjagd des Jagd-Reiter-Clubs Eifel e.V.

Am Samstag, den 2. Mai 2015, war es wieder so weit: Der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. lockte anlässlich seiner traditionellen Frühjahrsschleppjagd wieder eine Vielzahl an Jagdreiterinnen und Jagdreitern sowie jagdreiterlich Interessierte in die Metropole des rheinländischen Jagdreitsports ins Brohltal nach Oberzissen.

Das diesjährige Frühjahrsevent stand unter dem Motto: „Sprung in den Mai“. Bereits 2014 wurden hierfür die Weichen durch den ersten Vorsitzenden, Heinz Daum, gestellt. Hierbei wurden verschiedene jagdreiterliche Events geplant und organisiert und auf unterschiedlichen Strecken an drei Tagen – sowohl für Fortgeschrittene, Wieder-Einsteiger und Anfänger - geboten.

Hauptveranstaltungstag war Samstag, der 2. Mai 2015. 84 (!) Jagdreiter/innen aus Nah und Fern trafen sich bei besten jagdreiterlichen Bedingungen zunächst ab 13:00Uhr in der Oberzissener Schützenhalle um bei einem ausgiebigen „Eifler-Buffet“ die Grundlagen für die Jagd zu legen. Pünktlich um 15:00Uhr waren dann alle auf dem Abreiteplatz, einer großen Wiese am Sportplatz in Oberzissen, versammelt, um gemeinsam die fordernde Strecke anzugehen. Traditionell jagdreiterlich angemessen gekleidet, empfing die gesamte Reiterschar zunächst die Jagd-Equipage der Vogelsberg-Meute aus Brachttal-Spielberg in Hessen und ließ deren quirlige Beagles - unter Führung des Huntsman Hans Nimrichter und des Präsidenten Dr. Michael Weiler - in ihre Mitte einziehen. Dieses wunderschöne Spektakel wurde würdevoll durch eine neu formierte Jagdbläsergruppe musikalisch eingerahmt. Nach einer kurzen Ansprache der diesjährigen Jagdherrin Petra Leclerc ging es in drei gut organisierten jagdreiterlichen Feldern auf die Jagdstrecke in die Wälder rund ums schöne Galenberg. Das Springerfeld wurde dabei geführt von Michael Nolden in Begleitung der Pikörin Susanne Rozek aus Oberzissen und dem Pikör Thomas Lühring aus Burgbrohl. Das zweite Feld lag in der Verantwortung von Bruno Reinert, unterstützt von den Pikören Viktoria Reinert, beide aus Oberdürenbach, sowie Sandra Kraut-Bell aus Niederdürenbach. Das dritte Feld - zumeist der jagdreiterliche Nachwuchs - war unter Führung von Petra Schütz mit den Pikören Eva Schütz, beide aus Oberzissen, und Anette Lühring aus Burgbrohl.

Das gesamte Feld wurde angeführt durch die „Schleppenleger“. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahmen in diesem Jahr die Jagdherrin Petra Leclerc aus Rheinböllen sowie Katja Lenz aus Oberdürenbach. Sie ritten allen voran und legten die Spur für die Jagdhunde, die ihnen über insgesamt 15km Strecke immer „dicht auf den Fersen“ waren. Geritten wurden neun Schleppen (angelegte, teiljagdliche Abschnitte) die mit hohem reiterlichen Geschick zu bewältigen waren und mit einer Vielzahl von teilweise anspruchsvollen Hindernissen im Wald und auf der Wiese gespickt waren und überwunden werden mussten. Insgesamt konnten Reiter und Pferd ihr Können an 21 Hindernissen - über die gesamte Jagdstrecke verteilt - messen.

Seit 1934 ist in Deutschland die „Hetzjagd hinter lebendem Wild“ gesetzlich verboten und kein deutscher Jagdreiter - insbesondere keiner aus dem Jagd-Reiter-Club Eifel e.V.  - bedauert das.  Die Parforcejagd von einst ist Geschichte, der heute mit großem Elan in Deutschland betriebenen Schleppjagd gehört die Zukunft. Die Schleppjagd von heute unterstreicht in hohem Maße die reiterliche Ausbildung im Gelände: „In schnellem Tempo reiten, denken und handeln“ war schon das Motto des Jagdstalls der Kavallerieschule Hannover seit 1866 – der Wiege des deutschen Jagdreitens in Niedersachsen. Dieses reiterliche Ideal hat sich auch der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. im besten Sinne zum Grundsatz gemacht.

Der einvernehmliche Dreiklang zwischen Tier, Natur und Mensch steht beim Jagdreiten im Vordergrund. Es gibt bei der Schleppjagd keinen „ersten Platz“ oder „Sieger“, denn der Weg ist das Ziel und die Gemeinschaft sowie die gemeinsamen Erlebnisse der Jagdreiter/-innen mit ihren Pferden, der Hundemeute, vereint in der Natur ist die Belohnung. Schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich in Deutschland zunehmend die „Schleppjagd auf künstlicher Fährte“ als reitsportliche Alternative entwickelt. Die Streckenführung ist damit bestimmbar und kann den jeweiligen Witterungsbedingungen sowie dem Zustand der Felder und Wiesen angepasst werden. Die Auswahl von natürlichen Hindernissen im Gelände ist beliebig möglich und der Schwierigkeitsgrad kann durch zusätzlichen Hindernisbau im Gelände völlig variabel gestaltet werden.

Für den Hindernisbau in dieser Jagdsaison waren Bruno Reinert, Michael Nolden, Heinz Daum, Uli Schütz und Thomas Lühring vom Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. zuständig. Alle Beteiligten waren sich nach dem Jagdende einig, dass die Jagdausrichtung dem unterschiedlichen Können von Pferd und Reiter gerecht wurde und eine Vielzahl von Möglichkeiten zu bieten hatte. Auf der Jagdstrecke selber gab es glücklicherweise keine ernsthaften Stürze – alle Reiter/innen und Pferde konnten unversehrt die Jagd bis zum Schluss vollenden.   

Nachdem der letzte Sprung (Halali-Sprung) genommen war, beglückwünschten sich alle Jagdreiter/-innen gegenseitig zu Pferde und dankten für die gute Schleppjagd. Dann ging es noch retour auf den Abreiteplatz zur Schützenhalle nach Oberzissen, wo den Hunden für die erfolgreiche Schleppjagd mit dem Curée – bestehend aus frischem Rinderpansen – gedankt wurde. Anschließend empfingen alle Jagdreiter-/innen den persönlichen Dank der Jagdherrin Petra Leclerc und erhielten den traditionellen Bruch (einen gebunden Eichenzweig) als Zeichen dafür überreicht, dass die Jagd bis zum Ende erfolgreich mitgeritten wurde. Begleitet wurde dieser Abschluss wiederum mit wundervollen Jagdklängen der Jagdbläsergruppe aus dem Brohltal – die auch während der gesamten Jagd die jagdreiterliche Gesellschaft mit ihrem Können unterhielten.

Nachdem die Pferde versorgt waren, die durchweg gute Leistungen in dem teilweise sehr anspruchsvollen Gelände gezeigt hatten, trafen sich Jagdreiter/-innen, Zuschauer und Gäste zum „Schüsseltreiben“ (dem Ausklang der Jagd) in der Oberzissener Schützenhalle, wo die ein oder andere Jagdreiterszene nochmals in entspannter Atmosphäre ausgewertet wurde.

Als besondere Überraschung für alle Gäste, in der bis auf den letzten Platz prall gefüllten Oberzissener Schützenhalle, trat eine Dudelsackband aus dem Rhein-Mosel Kreis auf. Die Musiker der „RhineCircle Pipes and Drums“ sorgten in traditionellem schottischen Outfit für eine tolle Stimmung und waren ein echter Höhepunkt zum Ausklang des Jagdtages.

Zusammenfassend ein tolles und gelungenes jagdreiterliches Event-Wochenende, mit an allen drei Tagen insgesamt über 130 Reiter/innen, das allen Pferdesport-Begeisterten sicher nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

Der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. dankt besonders allen Helfern, dem DRK, der Oberzissener Feuerwehr, den Ortsgemeinden Oberzissen und Galenberg sowie den Besitzern von Wald und Feld, die genutzt werden durften. Thomas Lühring - Horrido !

 

„Horrido – Joho“ hallte durchs Brohltal

Traditionelle Herbstjagd des Jagd-Reiter-Clubs Eifel e.V. lockte wieder eine Vielzahl an jagdreiterlich Interessierten nach Oberzissen ins Brohltal

 

 

 Am Sonntag, den 13. September 2015, war es wieder so weit: 62 Jagdreiter/innen aus Nah und Fern trafen sich bei besten jagdreiterlichen Bedingungen im Brohltal in Oberzissen – der seit Jahrzehnten über die Landesgrenzen hinaus bekannten Ausbildungsstätte des Jagdreitens. Nach Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Heinz Daum aus Oberzissen, versammelte man sich zunächst um 11:00Uhr zum „Stelldichein“ in der Oberzissener Schützenhalle, um bei einem ausgiebigen „Eifler-Buffet“ die Grundlagen für die Jagd zu legen. Pünktlich um 13:00Uhr waren dann alle zum „Anblasen der Jagd“ auf dem Abreiteplatz, einer Wiese am Sportplatz in Oberzissen, versammelt, um gemeinsam die fordernde Strecke anzugehen. Jagdlich angemessen gekleidet, empfing die gesamte Reiterschar zunächst die Jagd-Equipage der Sauerland-Meute aus Radevormwalde/Nordrhein-Westfalen und ließ deren Foxhounds - unter Führung des Joint-Masters Dr. Diane Kleinschmidt - in ihre Mitte einziehen. Dieses wunderschöne Spektakel wurde würdevoll durch die Jagdbläser des „Hegerings Niederzissen“ umrahmt. Nach einer kurzen Begrüßung der Jagdreiterinnen und Jagdreiter sowie der zahlreichen Gäste und Zuschauer, ging es in drei jagdreiterlichen Feldern auf die Jagdstrecke – rund ums schöne Rodder Maar. Das erste Feld - Springerfeld - wurde geführt von Thomas Lühring aus Burgbrohl, unterstützt von den Pikören Michael Nolden aus Oberzissen und dem Anhauser Jagdreiter Heinz Krämer. Das zweite Feld lag in der Verantwortung von Bruno Reinert und seiner Tochter Viktoria, beide aus Oberdürenbach, unterstützt vom zweiten Familienteam Sandra und Chiara Bell aus Niederdürenbach, die als Piköre das Feld unter Kontrolle hielten. Das dritte Feld - zumeist der jagdreiterliche Nachwuchs - war unter Führung von Petra Schütz aus Oberzissen mit der Pikörin Anette Lühring aus Burgbrohl.

Das gesamte Feld wurde angeführt durch die „Schleppenleger“ Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahmen in diesem Jahr Theo Schmitz von der Sauerland-Meute sowie Petra Leclerc aus Rheinböllen und Katja Lenz aus Oberdürenbach. Sie ritten allen voran und legten die Spur für die Jagdhunde, die ihnen über insgesamt 17 km Strecke immer „dicht auf den Fersen“ waren. Geritten wurden insgesamt zehn „Schleppen“ (angelegte, teiljagdliche Abschnitte), die mit hohem reiterlichen Geschick zu bewältigen und mit einer Vielzahl von teilweise anspruchsvollen Hindernissen im Wald und auf der Wiese gespickt waren und überwunden werden mussten. Insgesamt konnten Reiter und Pferd ihr Können an 34 Hindernissen - über die gesamte Jagdstrecke verteilt - messen.

Jagdreiten ist eine besondere Sportart; sie hat nichts mit „elitärem Gehabe“ zu tun – zudem ist das Jagdreiten in Deutschland völlig unblutig. Seit 1934 ist in Deutschland die „Hetzjagd hinter lebendem Wild“ gesetzlich verboten und kein deutscher Jagdreiter – insbesondere keiner aus dem Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. – bedauert das. Der Dreiklang Tier, Natur und Mensch steht beim Jagdreiten im Vordergrund.

Der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. unterstreicht und fördert in hohem Maße die reiterliche Ausbildung im Gelände: „In schnellem Tempo reiten, denken und handeln“ – das sind die zu erlernenden Anforderungen an das „Team Reiter und Pferd“. Hierzu sind die Rahmenbedingungen im Brohltal nahezu ideal – als eine Ausbildungsstätte sei nur das Leistungszentrum Nord der Jagdreiterei nahe dem Rodder Maar genannt; ein 22.000m² unvergleichbares Ausbildungsareal sowohl für künftige, als auch gestandene Jagdreiter/innen.

General der Kavallerie Graf Wrangel hat bereits im 19. Jahrhundert treffend die  Faszination für das Jagdreiten formuliert:

„Und wenn Du die Kunst der Dressur beherrscht

und bist ein Meister der Hohen Schule

und wenn alle reiterlichen Weisheiten in deinem Hirn gespeichert wären

und hättest nie nach heißem, kühnen Jagdritt den grünen Bruch empfangen

- dann wäre Deine ganze Weisheit eitel Stückwerk“.

Alle Beteiligten waren sich nach dem Jagdende einig, dass die Jagdausrichtung dem unterschiedlichen Können von Pferd und Reiter gerecht wurde und eine Vielzahl von Möglichkeiten zu bieten hatte. In Vorbereitung der Jagdstrecke waren für  den Hindernisbau und die Begrünung Heinz Daum, Michael Nolden, Achim Leclerc, Thomas Lühring sowie Sandra, Chiara und Till Bell vom Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. aktiv.

Nachdem der letzte Sprung (Halali-Sprung) genommen war, beglückwünschten sich alle Jagdreiter/-innen gegenseitig zu Pferde und dankten für die gute Schleppjagd. Dann ging es noch retour auf den Abreiteplatz an der Schützenhalle, wo den Hunden für die erfolgreiche Schleppjagd mit dem Curée – bestehend aus frischem Rinderpansen – gedankt wurde. Anschließend empfingen alle Jagdreiter-/innen den anerkennenden Dank von Heinz Daum, indem ihnen ein Bruch (ein gebundener Eichenzweig) als Zeichen dafür überreicht wurde, dass die Jagd erfolgreich absolviert wurde – allen Pferden wurde mit einem frischen Oberlützinger Apfel gedankt. Begleitet wurde dieser Abschluss wiederum mit wundervollen Jagdklängen der Jagdbläser des „Niederzissener Hegerings“. Anschließend wurden dann die Pferde, die durchweg gute Leistungen gezeigt hatten, versorgt und danach trafen sich Jagdreiter/-innen, Zuschauer und Gäste zum „Schüsseltreiben“ (dem Ausklang der Jagd) in der Oberzissener Schützenhalle, wo die ein oder andere Jagdreitszene nochmals in entspannter Atmosphäre ausgewertet wurde. Insgesamt ein toller und gelungener  Tag für alle Pferdesport-Begeisterten.

Der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. dankt besonders allen Helfern, dem DRK, der Oberzissener Feuerwehr, den Ortsgemeinden Oberzissen und Oberdürenbach sowie den Besitzern von Wald und Feld, die genutzt werden durften. Thomas Lühring -Horrido!

 

Das Jahr 2014

Über Stock und Stein dem Fuchs folgen
Frühjahrsschleppjagd 2014 des Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. hinter der Vogelsbergmeute

Bei einem perfekten Jagdwetter fanden 40 Reiterinnen und Reiter den Weg nach Oberzissen, um an der traditionellen Frühjahrsschleppjagd des Jagd-Reiter-Clubs Eifel e.V. teilzunehmen.

Wie jedes Jahr stellte der ortsansässige Schützenverein die Schützenhalle in Oberzissen wieder zur Verfügung und die Oberzissener Feuerwehr sperrte an den entsprechenden Stellen die Straßen ab. Das Rote Kreuz begleitete mit seinem Fahrzeug die Jagdgesellschaft. So dankte die Jagdherrin Martina Adams im Namen des Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. dem Schützenverein, den Bürgermeistern der Gemeinde Oberzissen und Galenberg, dem Roten Kreuz, der Oberzissener Feuerwehr sowie den Landwirten und den Grundstücks-eigentümern für Ihre gute Zusammenarbeit.
Die Jagdteilnehmer und Zuschauer erwartete um 11 Uhr zum Stell-Dich-Ein ein deftiger und leckerer Brunch, zur Stärkung vor der Jagd, der von den Jagdreiterfrauen hergerichtet wurde. Pünktlich um 13 Uhr ertönten die Hörner der Bläser der Sonneurs de la Foret Eifel und gaben damit den Startschuss zum Aufbruch auf die 15 Kilometer lange Jagdstrecke.

stelldichein

Die Schleppe wurde von Katja Lenz und Theo Schmitz gelegt. Dahinter folgte die Equipage der Vogelsbergmeute mit ihren Beagles. Die Jagdreiter/innen hatten die Wahl zwischen dem Springer- und dem Nichtspringerfeld. Der Master Thomas Lühring und die beiden Piköre Susanne Rozek und Michael Nolden führten das erste Feld an und begleiteten die Jagdreiter/innen über 20 jagdgerechte Geländehindernisse. Das Nichtspringerfeld wurde von dem Master Bruno Reinert und seinen Pikören geführt. Das Jugendfeld wurde von dem Master Petra Schütz und dem Pikör Eva Schütz sicher durch die Wälder geführt. Die Jagdherrin Martina Adams freute sich über ihr Privileg, zwischen den einzelnen Schleppen die Felder zu wechseln.

Die Jagdreiter/innen fanden zwar durchaus anspruchsvolle, aber überaus fair gebaute Hindernisse vor, die der Landschaft angepasst und von Ross und Reiter sehr gut angenommen wurden. Ebenso erfreute die etwas abgeänderte Streckenführung die Jagdgesellschaft, Zuschauer und Equipage. Nachdem Halali-Sprung gratulierten sich die Reiter/innen für die erfolgreiche Schleppjagd und kehrten zur Schützenhalle zurück. Dort erhielten die schnellen und spurtreuen Beagles der Vogelsbergmeute um 15.30 Uhr ihr verdientes Curée.
Nachdem die Pferde versorgt waren, begann das sogenannte Schlüsseltreiben. Dabei stärkten sich die Reiter und Zuschauer beim rustikalen Schlemmer-Eifler-Buffet und fachsimpelten über Pferde, Hunde und die Jagdreiterei.

 

Abschlußjagd der Vogelsbergmeute in Spielberg

Mit rund 30 Reiterinnen und Reitern aus vielen verschiedenen Regionen, war bei Spielberg untypischem Wetter, es war mal kein extrem irisches, zusammen mit dem Debüt der Bläsergruppe Rallye Oberhessen, ein perfekter Tag geschaffen. Das Geläuf war hervorragend um die Neebsche Streckenplanung mit massiven Hindernissen in vollen Zügen und im hohen Tempo hinter den Beagles zu genießen.

 

Beim Stopp am Weiherhof, aristokratisches Flair und beste Verköstigung, gefolgt von weiteren kurvigen Schleppen über herrliche Wiesen bis hin zum lodernden Halali-Feuer.

Eine aufregende Jagd mit vielen Highlights klang zünftig in gemütlicher Runde bei Tanz und manchem Getränk aus.

 

Verbandsschleppjagd in Laubach

Der Reit- und Fahrverein Laubach, die Vogelsberg-Meute und die Frankenmeute veranstalteten am 1. Novemberwochenende die diesjährige Verbandsschleppjagd in Hessen. Etwa 55 Reiterinnen und Reiter folgten bei schönstem Herbstwetter den Beagles der Meuten auf die Schleppen der Jagd. Nach vier Stunden Jagd und zwei Stopps bei schönstem Sonnenschein, wurde zum Halali geblasen. Schön war`s!

Die Veranstalter hatten sich größte Mühe beim Herrichten und Schmücken der Reithalle und Catering gegeben. Wie so oft waren leider alle Reiter/-innen nach dem Jagdessen schnell nach Hause.

 

Jagd in Butzbach-Ebersgöns

Am 25.10. nahme unsere Vereinsmitglieder Susanne, Michael und Thomas an der Jagd in Butzbach-Ebersgöns teil. Hinter 60 Beagles von der Vogelsbergmeute und der Beagle-Meute Münsterland war diese Jagd ein besonderes Erlebnis! Die Schleppen gingen hauptsächlich über hügelige Wiesen. Die Hunde liefen wegen den optimalen Bedingungen unheimlich schnell und mit gewohnt lautem Geläut.  Alles in allem eine gelungene Jagd, herrlich!

 

 

Jagd auf dem Klostergut Kroes

Am Tag der deutschen Einheit trafen sich etliche Schleppjagdbegeisterte  am Klostergut der Familie Kroes in Staudt. Die Jagdherrin Kerstin Maag-Böckling hatte zur Jagd rund um das Schloss Monatbaur geladen. Die Jagdreiter und Zuschauer genossen bei strahlend blauem Himmel den wunderschönen Herbsttag und es fanden sich beim Abritt rund 60 Jagdreiter hinter der Rheinlandmeute ein.  Die sechs Schleppen führten über satte grüne Wiesen, Maisfelder und durch herbstliche Wälder. Den Zuschauern bot sich ein fabelhaftes Bild an den Aussichtspunkten. Das Jagdfeld  schwärmte bereits am ersten Stopp von der Weitläufigkeit des Geländes und gut gebauten, abwechslungsreichen Sprüngen. Von Grabensprüngen bis hin zur imposanten Strohburg an der Halaliwiese war für jeden etwas dabei. Die Hunde liefen spurgetreu und standen hervorragend im Appell. Am Ende der Jagd trafen Hunde, Reiter und Zuschauer  wohlbehalten und bei bester Laune am Ausgangspunkt wieder.

   

Die Hunde verspeisten nach getaner Arbeit ihr Cureé und der Bruch wurde an die Reiter übergeben. Die Bläsergruppe der Rheinlandmeute untermalte die Jagd mit tollen Jagdhornklängen.  

Nachdem Hunde und Pferde versorgt worden sind, ließ die Jagdgesellschaft beim anschließenden Schüsseltreiben den Tag ausklingen.  Einen herzlichen Dank an die die Jagdherrin Kerstin Maag-Böckling und ihre Familie, die Familie Kroes  sowie an alle Helfer, die diesen tollen Tag ermöglicht haben!

   

 

 

Jagd-Reiter-Club erkundet Heimat

 

Frühjahrsjagd Oberzissen 2013

Strecke: 14,8km – 14 Sprünge – 322 Höhenmeter => nur Anstieg           

            Wetter: 8 Grad – teilweise noch Schnee

Thomas Lühring   

  

Jagd in Erle 2013 

Strecke: 15km – 5 Sprünge – Sandboden – ebene Strecke

            Wetter: 18 Grad

     

   

Herbstjagd Oberzissen 2013

Strecke: 15,3 km – 18 Sprünge – 230 Höhenmeter => nur Anstieg

            Wetter: 17Grad - Boden feuchtnass – kein Regen während der Jagd

 

     

     

     

 

Jagd in Laienkaul 2013 

Strecke: 16km – 30 Hindernisse - anspruchsvoll

            Wetter: 20 Grad

     

Ausritte 2013

Lederbach